Pomodoro-Technik

Entscheiden & Handeln 25-60 Min.

Wann hilfreich?

Wenn eine Aufgabe so groß oder unangenehm wirkt, dass du immer wieder den Anfang hinauszögerst – diese Technik hilft dir, die innere Hürde zu senken. Nicht durch mehr Disziplin, sondern durch kleinere Einheiten. Pausen sind Teil der Methode, nicht ihr Gegenteil.

So praktizierst du:

  1. Stell dir vor: Du hast eine Aufgabe seit Tagen auf der Liste. Jedes Mal, wenn du daran denkst, fühlst du einen leichten Widerstand – und machst erst mal etwas anderes. Der Grund ist oft nicht Faulheit, sondern dass die Aufgabe als Ganzes zu groß wirkt. 25 Minuten wirken anders als 'die ganze Aufgabe'.
  2. Wähle eine einzelne, klar definierte Aufgabe – nicht 'Projekt fertigstellen', sondern zum Beispiel 'Einleitung schreiben' oder 'Angebot durchsehen'.
  3. Stelle einen Timer auf 25 Minuten. In dieser Zeit arbeitest du ausschließlich an dieser einen Aufgabe. Wenn ein anderer Gedanke auftaucht – kurz notieren, dann zurück.
  4. Wenn der Timer endet: Stopp – auch wenn du mittendrin bist. Das ist kein Fehler, sondern Teil der Methode. Es fällt leichter weiterzumachen, wenn du weißt, wo du aufgehört hast.
  5. Mache eine bewusste Pause von 5 Minuten. Aufstehen, bewegen, Blick vom Bildschirm lösen. Nicht durch Emails scrollen – das ist keine Pause.
  6. Wiederhole den Ablauf bis zu viermal. Danach eine längere Pause von 15 bis 30 Minuten einlegen.
  7. Nimm dir vor: Welche eine Aufgabe, die du schon lange vor dir herschiebst, könntest du heute mit einem einzigen 25-Minuten-Block angehen?

Hinweis: Es geht nicht darum, möglichst viel zu schaffen, sondern präsent bei dem zu bleiben, was du tust.

Quelle: Inspiriert durch Francesco Cirillo
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