Dankbarkeit als Fokus-Tool

Klarheit & Denken 5-10 Min.

Wann hilfreich?

Wenn dein Gehirn darauf programmiert ist, nur die Probleme und Defizite des Tages zu sehen. Diese Übung verändert deine Filterwahrnehmung und trainiert dich darauf, das Gelungene wahrzunehmen – was nachweislich Stress reduziert.

So praktizierst du:

  1. Den Tag scannen: Gehe am Abend (oder jetzt) deinen Tag geistig durch.
  2. Drei Dinge finden: Benenne drei kleine Dinge, die gut waren. Es müssen keine Erfolge sein – ein guter Kaffee oder ein kurzes Lächeln zählen ebenso.
  3. Das „Warum” benennen: Frage dich kurz: „Warum war das schön?” oder „Was war mein Beitrag dazu?”
  4. Spüren: Halte für 10 Sekunden bei einem dieser Momente inne und lass das angenehme Gefühl noch einmal im Körper wirken.
  5. Dein Impuls für heute: Schicke heute eine kurze Nachricht an jemanden und bedanke dich für eine Kleinigkeit. Beobachte, was das mit deiner eigenen Stimmung macht.

Hinweis: Dankbarkeit ist keine Schönfärberei, sondern eine Korrektur der einseitigen Problematisierung unseres Gehirns.

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