Dankbarkeit als Fokus-Tool
Wann hilfreich?
Wenn dein Gehirn darauf programmiert ist, nur die Probleme und Defizite des Tages zu sehen. Diese Übung verändert deine Filterwahrnehmung und trainiert dich darauf, das Gelungene wahrzunehmen – was nachweislich Stress reduziert.
So praktizierst du:
- Den Tag scannen: Gehe am Abend (oder jetzt) deinen Tag geistig durch.
- Drei Dinge finden: Benenne drei kleine Dinge, die gut waren. Es müssen keine Erfolge sein – ein guter Kaffee oder ein kurzes Lächeln zählen ebenso.
- Das „Warum” benennen: Frage dich kurz: „Warum war das schön?” oder „Was war mein Beitrag dazu?”
- Spüren: Halte für 10 Sekunden bei einem dieser Momente inne und lass das angenehme Gefühl noch einmal im Körper wirken.
- Dein Impuls für heute: Schicke heute eine kurze Nachricht an jemanden und bedanke dich für eine Kleinigkeit. Beobachte, was das mit deiner eigenen Stimmung macht.
Hinweis: Dankbarkeit ist keine Schönfärberei, sondern eine Korrektur der einseitigen Problematisierung unseres Gehirns.